Im Patria Nostra Verein haben sich die ehemaligen Häftlinge der Konzentrationslager, deren Nachkommen sowie die Vertreter der juristischen Berufe zusammengeschlossen. Gemeinsam kämpfen wir um Gerechtigkeit und Wahrheit über die Geschichte Polens.

Als eine unabhängige und apolitische Non-Profit-Organisation bieten wir unentgeltliche Rechtshilfe in den Verfahren, die vor den Gerichten in Polen, in Deutschland und in anderen europäischen Staaten anhängig sind.

An der Spitze des Vereins stehen Frau Dr. Janina Luberda-Zapaśnik – Ärztin und ehemalige Gefangene in einem deutschen Vernichtungslager und Lech Obara – Rechtsberater und ehrenamtlich Tätiger.

Das Logo des Vereins knüpft an die Kennzeichnung der Häftlinge in den deutschen Konzentrationslagern an. Das rote Dreieck trugen auf ihren Sträflingsanzügen Janina Luberda-Zapaśnik, Stanisław Zalewski und Karol Tendera, die vom PatriaNostra Verein während der Gerichtsverfahren unterstützt werden.

Patria Nostra sieht seine Aufgabe darin, der Verfälschung der Geschichte des Polnischen Volkes durch ausländische Medien, insbesondere durch Verbreitung nicht wahrheitsgemäßer Informationen über die Beteiligung des Polnischen Volkes an der Gründung von Konzentrationslagern während des Zweiten Weltkrieges entgegenzuwirken.

Der Verein beschäftigt sich damit, die Idee des Schutzes von Persönlichkeitsrechten, die mit der Beteiligung an einer nationalen Gemeinschaft verbunden sind, darunter des Gefühls der nationalen Identität, der nationalen Würde und des Rechts auf Beachtung der Wahrheit über die Geschichte Polens zu verbreiten und in der Rechtslehre zu entwickeln.